Mit dem Tool Bild komprimieren verkleinerst du die Dateigröße eines Fotos, ohne die Pixelmaße zu verändern – praktisch, wenn ein Formular, ein E-Mail-Postfach oder eine Webseite eine Obergrenze für die Dateigröße vorgibt. Du lädst ein Bild hoch und stellst über einen Regler die JPG-Qualität zwischen 20 und 95 Prozent ein; die neue Dateigröße erscheint sofort im Vergleich zum Original. Die Komprimierung läuft komplett lokal im Browser, es wird nichts hochgeladen.
So funktioniert Bild komprimieren
Wähle über Bild eine Datei von deinem Gerät aus – JPG, PNG, WebP oder GIF funktionieren alle als Eingabe. Mit dem Regler Qualität bestimmst du zwischen 20 und 95 Prozent, wie stark komprimiert wird; Standard ist 70. Das Tool zeichnet das Bild auf eine Leinwand (Canvas) und speichert es neu als JPG mit der gewählten Qualität.
Die Pixelmaße (Breite × Höhe) bleiben dabei unverändert – reduziert wird nur die Bildqualität, nicht die Auflösung. Größe vorher/nachher und Ersparnis in Prozent erscheinen sofort, das Ergebnis lässt sich direkt als JPG herunterladen.
Welche Qualität soll ich wählen?
Der Regler bestimmt die JPG-Qualität zwischen 20 (starke Kompression, kleine Datei) und 95 Prozent (schwache Kompression, große Datei). Bei 85–95 % sind Kompressionsartefakte kaum sichtbar, die Datei wird aber auch nur wenig kleiner. Der Standardwert 70 % ist für die meisten Fotos ein guter Kompromiss aus Dateigröße und Bildqualität, etwa für E-Mail-Anhänge oder Webseiten.
Unter 40 % werden Kanten und Farbverläufe zunehmend blockig sichtbar – sinnvoll nur, wenn eine strenge Obergrenze für die Dateigröße eingehalten werden muss und die Bildqualität zweitrangig ist.
Beispiel
Ein Urlaubsfoto mit 3000 × 2000 Pixel liegt als PNG mit 4,00 MB (also 4096 KB) vor. Bei der Standardqualität 70 % speichert das Tool es neu als JPG mit rund 800 KB. Die Ersparnis errechnet sich als (1 − 800 / 4096) × 100 ≈ 80, angezeigt wird also „4,00 MB → 800,0 KB (−80 %)“. Die Pixelmaße bleiben dabei exakt bei 3000 × 2000 – nur die Datei wird kleiner.
Wofür brauche ich das?
- E-Mail-Anhänge: Fotos vom Smartphone vor dem Versand unter das Limit des Postfachs bringen.
- Webseiten: Produktbilder oder Blogfotos verkleinern, damit Seiten schneller laden.
- Upload-Formulare: Bewerbungsfotos oder Dokumentenscans auf eine erlaubte maximale Dateigröße reduzieren.
- Cloud-Speicher: Fotosammlungen platzsparender ablegen, ohne die Bildabmessungen zu verändern.