Der Farbpaletten-Generator erzeugt aus einer einzigen Grundfarbe automatisch eine passende Farbpalette: fünf abgestufte Töne derselben Farbe – von sehr hell bis sehr dunkel – sowie die Komplementärfarbe auf der gegenüberliegenden Seite des Farbkreises. Das eignet sich für Weboberflächen, Präsentationen, Logos oder jedes andere Design-Projekt, bei dem du schnell zusammenpassende Hex-Codes brauchst, ohne Farbwerte von Hand durchzuprobieren.
So funktioniert der Farbpaletten-Generator
Du wählst eine Grundfarbe über den Farbwähler, zum Beispiel #2f6df6. Der Generator wandelt diesen Hex-Code intern ins HSL-Modell um (Farbton, Sättigung, Helligkeit) und übernimmt Farbton und Sättigung deiner Grundfarbe unverändert. Nur die Helligkeit wird gezielt in fünf Stufen variiert – von sehr hell (Ton 1) bis sehr dunkel (Ton 5).
Zusätzlich berechnet das Tool eine Komplementärfarbe: denselben Farbton um 180° gedreht, also die gegenüberliegende Seite des Farbkreises.
Wie die Töne berechnet werden
Für die fünf Töne nutzt der Generator feste Helligkeitswerte: 88 %, 70 %, 55 %, 40 % und 25 %. Farbton und Sättigung bleiben dabei für alle Töne exakt gleich, nur die Helligkeit ändert sich – daraus entsteht jeweils wieder ein Hex-Code. Die Komplementärfarbe folgt demselben Prinzip, jedoch mit einem um 180° gedrehten Farbton und einer festen Helligkeit von 55 %.
- Ton 1–2: helle Varianten, z. B. für Hintergründe
- Ton 3: liegt meist nahe an der Grundfarbe
- Ton 4–5: dunkle Varianten, z. B. für Text oder Ränder
Beispiel
Grundfarbe #2F6DF6 (ein kräftiges Blau) ergibt umgerechnet ins HSL-Modell einen Farbton von rund 221° und eine Sättigung von rund 92 %. Daraus berechnet der Generator: Ton 1 (88 %) = #C4D6FC, Ton 2 (70 %) = #6C98F9, Ton 3 (55 %) = #2365F5, Ton 4 (40 %) = #0843C4, Ton 5 (25 %) = #052A7A.
Die Komplementärfarbe entsteht aus 221° + 180° = 41° bei gleicher Sättigung und 55 % Helligkeit: #F5B423 – ein warmes Orange, wie es als Gegenpol von Blau auf dem Farbkreis zu erwarten ist.
Wofür brauche ich das?
Abgestufte Farbtöne brauchst du zum Beispiel bei der Gestaltung von Weboberflächen: helle Töne (Ton 1–2) als Hintergrund, ein mittlerer Ton (Ton 3) als Haupt-Akzentfarbe und dunkle Töne (Ton 4–5) als Text- oder Rahmenfarbe auf hellem Grund. Die Komplementärfarbe eignet sich als Kontrastfarbe für Buttons, Warnhinweise oder einzelne Hervorhebungen, weil sie auf dem Farbkreis am weitesten von der Grundfarbe entfernt liegt. Auch für Logos, Diagramme oder Präsentationsfolien liefert die Palette schnell passende Hex-Codes.