Ein Cron-Ausdruck legt in Linux- und Unix-Systemen fest, wann ein wiederkehrender Job automatisch läuft – zum Beispiel ein Server-Backup, ein Reporting-Skript oder ein Cron-Job in einer CI/CD-Pipeline. Die kryptische 5-Felder-Syntax aus der crontab-Datei ist dabei nicht immer auf Anhieb verständlich. „Cron-Ausdruck erklären“ übersetzt genau diese Syntax direkt beim Tippen in einen klar verständlichen deutschen Satz, sodass du sofort siehst, wann dein Job wirklich ausgeführt wird.
So funktioniert Cron-Ausdruck erklären
Trage im Eingabefeld einen Cron-Ausdruck mit genau 5 durch Leerzeichen getrennten Feldern ein – vorausgefüllt ist das Beispiel 0 9 * * 1-5. Das Tool übersetzt die Eingabe sofort in einen Satz unter „Ausführung“ und schlüsselt zusätzlich die 5 Einzelfelder als Minute, Stunde, Tag (Monat), Monat und Wochentag auf.
Bleibt das Feld leer, erscheint ein Hinweis zur Eingabe. Enthält der Ausdruck nicht genau 5 Felder – etwa weil ein Kürzel wie @daily oder ein zusätzliches Sekundenfeld verwendet wird – meldet das Tool: „Ein Cron-Ausdruck braucht genau 5 Felder: Minute Stunde Tag Monat Wochentag.“
Aufbau eines Cron-Ausdrucks
Die 5 Felder stehen immer in der Reihenfolge Minute (0–59) · Stunde (0–23) · Tag des Monats (1–31) · Monat (1–12) · Wochentag (0–6, wobei 0 für Sonntag steht). Ein Stern * bedeutet „jeder Wert ist erlaubt“, zum Beispiel jede Minute oder jeder Wochentag.
Das Tool erkennt außerdem Kommalisten wie 1,3,5, Bereiche wie 1-5 sowie Schritte wie */15 (alle 15 Einheiten) oder 5/15 (ab dem Wert 5 in 15er-Schritten). Eine Kombination aus Bereich und Schritt wie 9-17/2 übersetzt es dagegen nicht und zeigt den Ausdruck unverändert an.
Beispiel
Der vorausgefüllte Ausdruck 0 9 * * 1-5 steht für Minute 0, Stunde 9, jeden Tag, jeden Monat sowie Wochentag 1 bis 5. Da Minute und Stunde reine Zahlen sind, zeigt das Tool die kompakte Form „Um 09:00 Uhr, am Montag bis Freitag“ – also werktags morgens um 9 Uhr, zum Beispiel für einen täglichen Report.
Beim Ausdruck */30 * * * * ist die Minute kein einzelner Wert, sondern ein Schritt. Das Tool wechselt deshalb in die ausführliche Form „Minute: alle 30 Minuten · Stunde: jede Stunde, jeden Tag“ – der Job läuft also rund um die Uhr alle 30 Minuten, etwa für einen Monitoring-Check.
Wofür brauche ich das?
- Linux/Unix-Crontab: Klassische Server-Jobs wie Backups, Log-Rotation oder Datenbank-Wartung werden über
crontab -emit genau dieser 5-Felder-Syntax geplant. - CI/CD-Pipelines: GitHub Actions startet Workflows über einen „schedule“-Trigger mit Cron-Syntax; auch andere CI/CD-Systeme nutzen für zeitgesteuerte Läufe dasselbe Format.
- Kubernetes CronJobs: Wiederkehrende Container-Aufgaben wie Reports oder Aufräumjobs nutzen im Feld
scheduleebenfalls die klassische Cron-Syntax. - Hosting und Webspace: Viele Provider bieten im Kundenmenü „Cronjobs“ an, mit denen sich PHP-Skripte oder ein Mail-Versand zu festen Zeiten automatisieren lassen.