Der MD5-Hash-Rechner berechnet aus einem beliebigen Text eine 128-Bit-Prüfsumme, dargestellt als 32-stelliger Hexadezimalwert – komplett lokal in deinem Browser, ohne dass etwas an einen Server gesendet wird. Trage deinen Text ein, und das Tool zeigt sofort den passenden MD5-Hash an, den du per Klick kopieren kannst. Praktisch, um Texte oder Dateien auf Übereinstimmung zu prüfen – für Passwörter oder andere sicherheitsrelevante Zwecke eignet sich MD5 dagegen nicht mehr.
So funktioniert der MD5-Hash-Rechner
Trage deinen Text in das Eingabefeld ein – der MD5-Hash erscheint sofort darunter im Feld MD5 als 32-stelliger Hexadezimalwert (Ziffern und die Buchstaben a–f) und lässt sich mit einem Klick auf „Kopieren“ übernehmen. Die Berechnung läuft über eine eigenständige JavaScript-Funktion direkt in deinem Browser, dein Text verlässt dabei nie das Gerät.
Lässt du das Feld leer, zeigt das Tool den Hinweis „Bitte einen Text eingeben.“ statt eines Ergebnisses. Unter jedem berechneten Hash erscheint zusätzlich ein Warnhinweis, dass MD5 als kryptografisch unsicher gilt.
So wird der MD5-Hash berechnet
MD5 steht für Message-Digest Algorithm 5 und wurde 1991 von Ron Rivest entwickelt. Der Algorithmus zerlegt den Eingabetext in seine UTF-8-Bytes, füllt sie auf ein Vielfaches von 512 Bit auf und verarbeitet jeden Block in vier Runden zu je 16 Schritten – insgesamt 64 Rechenschritte. Am Ende steht immer ein 128 Bit langer Wert, egal ob der Eingabetext ein einzelnes Zeichen oder mehrere tausend Wörter umfasst.
MD5 ist eine Einwegfunktion: Aus dem Hash lässt sich der Ausgangstext nicht zurückrechnen, und derselbe Text ergibt immer wieder denselben Hash. Schon ein einziges geändertes Zeichen führt zu einem komplett anderen Ergebnis.
Beispiel
Der Text Hallo Welt ergibt den Hash 5c372a32c9ae748a4c040ebadc51a829 – immer genau 32 Zeichen lang, unabhängig von der Länge des Eingabetexts. Änderst du nur die Groß- und Kleinschreibung zu hallo welt, entsteht ein völlig anderer Hash: 8b2579f4332f466805d30651b9d6a927. Das zeigt den sogenannten Lawineneffekt: Obwohl sich nur zwei Buchstaben geändert haben, sehen beide Hashes komplett unterschiedlich aus und lassen keinen Rückschluss auf die geringfügige Änderung zu.
Wofür eignet sich MD5 – und wofür nicht mehr?
MD5 eignet sich weiterhin gut, um zufällige Fehler zu erkennen: Stimmt die MD5-Prüfsumme einer heruntergeladenen Datei mit der vom Anbieter genannten überein, wurde sie beim Transfer nicht beschädigt. Auch als schneller, kurzer Vergleichswert für große Datenmengen wird MD5 noch häufig genutzt.
- Nicht mehr geeignet ist MD5 für Passwörter, digitale Signaturen oder alles, wo ein Angreifer absichtlich einen zweiten Text mit demselben Hash konstruieren könnte – solche Kollisionen sind seit Jahren praktisch durchführbar.
- Sicherere Alternativen: SHA-256 für allgemeine Prüfsummen, bei Passwörtern spezialisierte Verfahren wie bcrypt oder Argon2.