Der Dreisatz-Rechner löst die klassische Schlussrechnung: Aus drei bekannten, zueinander proportionalen Werten berechnest du sofort den vierten. Du gibst ein, wie viel Wert B einem Grundwert A entspricht, und trägst den dir bekannten Wert C ein – das Tool liefert direkt das passende Ergebnis, weil B und C sich im gleichen Verhältnis wie A verhalten. Praktisch für Einkaufsmengen, Rezepte, Umrechnungen oder Prozentaufgaben, ganz ohne Formel im Kopf.
So funktioniert der Dreisatz-Rechner
Der Rechner nutzt drei aufeinander aufbauende Eingabefelder: Im Feld Wenn trägst du den Grundwert A ein, im Feld entspricht den dazu passenden Wert B. Im dritten Feld dann entspricht gibst du den bekannten Wert C ein, zu dem der gesuchte vierte Wert gehört – voreingestellt sind 3, 12 und 5. Sobald alle drei Felder ausgefüllt sind, erscheint das Ergebnis sofort groß und lässt sich per Klick kopieren.
Fehlt eine Eingabe, bittet dich das Tool zunächst um alle drei Werte. Ist der Grundwert A gleich 0, zeigt es stattdessen eine Fehlermeldung, weil in diesem Fall keine gültige Verhältnisrechnung möglich ist.
Die Dreisatz-Formel
Der Dreisatz beruht auf einem direkten, proportionalen Verhältnis: Je größer A, desto größer B im gleichen Verhältnis, und genauso verhält sich C zum gesuchten Ergebnis. Aus den drei bekannten Werten berechnet sich der vierte Wert x nach der Formel:
x = (B × C) / A
Das entspricht dem klassischen Schulschema: zuerst auf die Einheit „1“ herunterrechnen (B ÷ A), danach mit C wieder hochrechnen. Die Formel liefert nur dann ein sinnvolles Ergebnis, wenn A und B tatsächlich proportional zueinander stehen.
Beispiel
Mit den voreingestellten Werten A = 3, B = 12 und C = 5 rechnet das Tool: x = (12 × 5) / 3 = 60 / 3 = 20. Angezeigt wird das Ergebnis im Format „Wenn 3 → 12, dann 5 → 20“. Übertragen auf ein Alltagsbeispiel: Wenn 3 kg Äpfel 12 € kosten, kosten 5 kg entsprechend 20 €, denn 1 kg kostet 4 € (12 € ÷ 3 kg) und das Fünffache davon sind 20 € (5 × 4 €).
Wofür brauche ich das?
Der Dreisatz kommt überall dort zum Einsatz, wo zwei Größen proportional zusammenhängen: beim Umrechnen von Mengen und Preisen im Einkauf, beim Anpassen von Zutatenmengen in Rezepten, bei Währungs- oder Einheitenumrechnungen sowie beim Hochrechnen von Verbrauchswerten wie Kraftstoff oder Material. Auch in der Schule ist der Dreisatz ein Standardthema, etwa bei Textaufgaben zu Prozentrechnung, Geschwindigkeit oder Mischungsverhältnissen.